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Orga Lab analysiert den Honig hinsichtlich einer möglichen Belastung mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), aromatischen Kohlenwasserstoffen (BTEX) sowie mit Schwermetallen. Da es bislang keine offiziellen Grenzwerte für die Belastung von Honig mit Kohlenwasserstoffen und Schwermetallen gibt, vergleicht Orga Lab den Flughafenhonig – wohlgemerkt: produziert und geerntet in unmittelbarer Nähe zu den Start- und Landebahnen und zum Vorfeld – mit einem Honig, der von einer nur landwirtschaftlich genutzten Fläche stammt, die 30 Kilometer vom Flughafen entfernt ist.

 

Orga Lab führt alle Untersuchungen nach DIN EN ISO/IEC 17025 „Kompetenzbestätigung für Prüflaboratorien“ und nach DIN EN ISO 9001:2008 durch.

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Untersuchte Schadstoffe

Schwermetalle: Untersucht wird auf Arsen (As), Blei (Pb), Cadmium (Cd), Chrom (Cr), Kupfer (Cu), Nickel (Ni), Quecksilber (Hg), Zink (Zn) mittels einer induktiv gekoppelten Plasmaspektroskopie mit Massenspektrometer als Detektor (ICP-MS) sowie mit einem Quecksilberanalysator.
Die Schwermetalle stellen die umfangreichste Gruppe der Metalle dar. Die meisten Schwermetalle kommen in der Natur, also in Böden oder Steinen, nur in geringen Konzentrationen vor. Die Quellen für Schwermetall-Emissionen sind sowohl natürlichen als auch anthropogenen Ursprungs – Letzteres als Folge der Industrialisierung, nämlich durch Rauchgase, Fabrikabwässer, Sondermüll, verkehrsbedingte Emissionen etc. Die Emissionen von Blei und Cadmium sind hauptsächlich dem Autoverkehr zuzuschreiben.

 


Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Diese sehr weit verbreiteten Kohlenwasserstoffe entstehen unter anderem durch die unvollständige Verbrennung organischer Substanzen etwa im Straßenverkehr oder in der Industrie. Untersucht wird nach 16 Einzelsubstanzen gemäß EPA-Liste* mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie mit Fluoreszenzdetektor (HPLC). Die EPA-Liste ist eine von der US-amerikanischen Umweltbehörde zusammengestellte Liste der 16 wichtigsten PAK.

 

Aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX): Die so genannten Aromaten werden besonders häufig in der chemischen Industrie verwendet. Der bekannteste Vertreter dieser Gruppe ist das Benzol, das vornehmlich als Zusatz für Motorkraftstoffe (klopffreie Verbrennung) und als Ausgangspunkt für die Produktion von sogenannten Benzol-Derivaten dient. Zu Letzteren zählen z.B. Anilin, Nitrobenzol, Styrol, Nylon, Synthesekautschuk, diverse Kunststoffe, Insektizide und Farbstoffe.
Untersucht wird nach elf Einzelsubstanzen mittels Gaschromatographie in Verbindung mit einem Quadropol-Massenspektrometer (GC-MS).

BTEX ist eine Abkürzung für die aromatischen Kohlenwasserstoffe Benzol, Toluol, Ethylbenzol und die Xylole. Diese Substanzen werden insbesondere in der Petrochemie verwendet und können aus Lösungsmitteln, Altablagerungen, Abgasen von Kraftfahrzeugen oder durch Versickern von Treibstoffen ins Trinkwasser gelangen. Sie verursachen Leber- und Nervenschäden, Benzol gilt als krebserregend.